Diakonische Gemeinschaft

Im Jahre 2013 bilden die Mitglieder des CHD-Vereins eine Diakonische Gemeinschaft. Ihre Verantwortung für die CHD-Arbeit nehmen sie wahr in der Erfüllung der satzungsmäßigen Vereinspflichten, verschiedenen Formen von Gemeinschaft, Unterstützung durch Interesse, Gebet und ggf. praktische Mitarbeit.

Diak

Vieles wurde in dieser Zeit entwickelt, manches wieder beendet. Wie in einer Familie, sind vor allem die Gemeinde und Missionsarbeit, sowie die humanitäre Arbeit der Bruderhilfe „Erwachsen geworden und von zu Hause ausgezogen“.
Man ist sich der „familiären Bande“ bewusst, nimmt Anteil am gegenseitigen Ergehen und unterstützt sich entsprechend seiner Gaben und Möglichkeiten.
Dem CHD „als Mutter“ verbleiben diakonische Aufgaben in Form der Altenhilfe, sowie Beratungsarbeit, verbunden mit dem Begleiteten Wohnen. Die ersten Sätze unserer Vision in der Version 2014 lauten deshalb folgendermaßen:
„Der CHD sieht seine Berufung, Fähigkeiten und Stärken in der praktischen Umsetzung biblischer Diakonie. Vorbild in der Arbeitsgestaltung ist uns das Beispiel des Barmherzigen Samariters, welcher beim Verwundeten Erste Hilfe leistete, jedoch auch für eine Herberge sorgte, die u.a. die Möglichkeit der Wiederherstellung beinhaltete“.
Erste Hilfe und Hilfe vor Ort leisten wir mit dem ambulanten Pflegedienst, sowie in der Beratungs- und Seelsorgearbeit.

 

Als Herberge für stationäre Altenpflege und Begleitetes Wohnen dienen unsere Häuser: Lebens- und Pflegezentrum, Steinbach; Haus am Klostergarten, Schwarzach.
Seit Beginn der christlichen Gemeinde gibt es neben der Wortverkündigung auch das praktische Dienen (Diakonie), wo es darum geht, das verkündete Evangelium in die Praxis umzusetzen. Den biblischen Bezug bildet u.a. der Auftrag Jesu (Mt. 5,16): „So lasst euer Licht leuchten vor den Leuten, damit sie eure guten Werke sehen und euren Vater im Himmel preisen“. „Gute Werke“ zu tun durch unsere derzeitige Arbeit, damit Menschen auf Gott aufmerksam werden, ist eine beinahe zu schwierige Aufgabe. Sie lässt sich nur aus einer lebendigen und engen Gottesbeziehung heraus bewältigen. Ohne sie ist biblische Diakonie nicht möglich.
Verdeutlichen kann man den Umfang von Diakonie folgendermaßen:
Wirtschaftliches – / Diakonisches Handeln und Spiritualität bilden drei Aspekte, die vom 4. Aspekt, einem Ring, umschlossen werden. In der Realität bilden diese Aspekte eine Einheit; lediglich zur Verdeutlichung werden sie im Einzelnen dargestellt. Ohne Spiritualität wären wir keine „diakonische“, sondern lediglich eine „soziale“ Einrichtung.
Der Ring, der das Ganze zusammenhält, verdeutlicht die Gemeinschaft. Früher waren es die Lebensgemeinschaften in den kommunitären Bruder- und Schwesternschaften. So war es auch im CHD zur Zeit der Lebensgemeinschaft. Heute (und morgen) ist es die Gebetsgemeinschaft.

Wir beten in dankbarer Gewissheit, dass Gott über 50 Jahre hinweg unser Wegbegleiter gewesen ist. Klar ist die große Perspektive: alles, was wir planen, wird im Bereich diakonischen Handelns liegen und dies solange, bis Gott unseren Auftrag verändert oder beendet. Deshalb gilt heute das Motto:

Biblisch-Diakonische Arbeit ist für den CHD auch die Perspektive für morgen.